Mondays for Mothers

12 Monate - 12 spannende (Online-) Diskussionen rund um das Thema Mutterschaft.


Wir sprechen mit Expert:innen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft darüber, wie Muttersein in unserer Gesellschaft endlich gleichberechtigt möglich wird.


Was Mütter stärkt, stärkt unsere Gesellschaft im Ganzen. Die Zeit ist reif für einen Wertewandel!

Montag 18.3.2024

Finanzen und Soziales

Arm im Alter

Welche politischen Entscheidungen schützen Mütter vor (Alters-) Armut?

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Unsere Gäste:

• Laura Rauschnick, Projektleiterin ⁠„Was verdient die Frau“/DGB⁠

• Dr. Birgit Happel, Autorin („Auf Kosten der Mütter“), Referentin und ⁠Finanzcoach für Frauen⁠

• Melanie Wegling,⁠ MdB (SPD)⁠, Ausschuss Finanzen sowie Wohnen und Stadtentwicklung


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Laura Rauschnick, Projektleiterin Was verdient die Frau/ DGB

 „Die Geburt des ersten Kindes bedeutet für die meisten Frauen einen Einschnitt in die Erwerbsbiographie. Sie unterbrechen ihre berufliche Tätigkeit und steigen häufig in Teilzeit wieder ein. So geraten sie schnell in eine wirtschaftliche Abhängigkeit und sind von (Alters-)Armut bedroht. Ich möchte über die Folgen aufklären und auf Benachteiligungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen.“ 

Dr. Birgit Happel, Autorin, Referentin und ⁠Finanzcoach

„Finanzielle Selbstbestimmung von Müttern ist kein nice-to-have, sondern sichert die Existenz von Frauen und zahlt auf unsere Lebensqualität ein.“ 

Melanie Wegling MdB (SPD)⁠, Ausschuss Finanzen sowie Wohnen und Stadtentwicklung

„Dreh- und Angelpunkt einer finanziellen Absicherung von Müttern und Frauen sind Equal Pay und Equal Care: also Lohngerechtigkeit einerseits und eine gerechtere Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit andererseits. Als Finanzpolitikerin möchte ich die Steuerklassen 3 und 5 abschaffen und damit für ein gerechteres Steuersystem sorgen, das nicht mehr die Einverdiener-Ehe bevorzugt und auch keine Frauen mehr vom Arbeiten abhält. .“ 

Montag 18.3.2024

Familie und Beruf

Vereinbarkeit ist Chef:innensache

Wie erreichen wir innerhalb von Unternehmen echte Vereinbarkeit?

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Smaro Sideri, Fachanwältin für Arbeitsrecht und Vorstandsmitglied des Verbands berufstätiger Mütter (VBM) 

 „In Zukunft werden diejenigen Unternehmen Fachkräfte gewinnen und binden können, die sogenannte „Care-Companies“ sind, also Unternehmen , die sich um die Bedürfnisse ihrer MitarbeiterInnen kümmern. Dazu gehört an erster Stelle die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.“ 

Johanna Fink, Unternehmensberaterin und Gründerin von TEILZEIT.TALENTE



 „Karrieremöglichkeiten in Teilzeit sind für Frauen und Männer ein wichtiger Baustein zu mehr Vereinbarkeit."

Montag 26.2.2024

Familie und Beruf

Equal Care

Wie machen wir Care-Arbeit zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema? 

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  • Sascha Verlan, Mitinitiator des Equal-Care-Day
  • Heidi Reichinnek MdB, Frauenpolitische Sprecherin für Die Linke, Mitglied des Ausschusses für Familien, Frauen, Senioren und Jugend
  • Johanna Fröhlich Zapata, Co-Gründerin der Feministischen Coaching Akademie, Buchautorin

Teil 2: 

  • Patricia Cammarata, Mental-Load-Expertin, Bloggerin und Buchautorin

 
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Heidi Reichinnek, MdB, Mitglied des Ausschusses für Familie, Frauen, Senioren und Jugend

„Wir brauchen ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein dafür, dass Sorgearbeit uns alle, unabhängig von unserem Geschlecht, angeht und eine Politik, die die Rahmenbedingungen dafür schafft, dass jede Person ihren Teil zu Sorge und Pflege beitragen kann.“

Sascha Verlan, Mitbegründer des Equal Care Day, Autor und Aktivist

"Equal Care ist die Grundvoraussetzung für eine gleichberechtigte Gesellschaft. Gleichberechtigung nicht nur der Geschlechter, sondern auch in Bezug auf Herkunft, Alter, Bildung, soziale Schicht und andere Ausgrenzungskategorien." 

Johanna Fröhlich Zapata, Co-Gründerin der Feministischen Coaching Akademie, Buchautorin 

„Im Privaten ist die Neu-Fair-Teilung von Fürsorge ein fehlerfreundlicher Prozess, in den wir Väter, Partner und Vorgesetzte miteinbeziehen müssen “

Coaching-Podcast rbb Kultur „Die Alltagsfeministinnen“

Patricia Cammarata, Autorin, Bloggerin

„In einer Gesellschaft, die Equal Care lebt, würde es Alleinerziehenden gut gehen. Sie wären der Maßstab für alle anderen Familienformen: Denn wenn es Alleinerziehenden gut geht, dann geht es allen Menschen, die sich in irgendeiner Form um andere kümmern, gut. Gleichberechtigung wäre keine Frage des Geldes.“

Montag 22.01.2024 

Arbeit und Karriere

Die gläserne Decke für Mütter

Wie verhindern wir Mütterdiskriminierung im Beruf?

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Unsere Gäste:

• Sandra Runge, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Autorin und Mitinitiatorin der Initiative #proparents und #elterngeldhoch

• Tanja Gernet, Kommunikationsberaterin, Vizepräsidentin des Vereins Parité in den Parlamenten, Politikerin & Mutter

• Prof. Dr. Amrei Bahr, Juniorprofessorin an der Universität Stuttgart, Autorin und Mitinitiatorin Initiative #IchbinHanna 


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Sandra Runge, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Autorin und Mitinitiatorin der Initiative #Proparents

„Eltern und Kinder werden immer noch rechtlich benachteiligt. Wir brauchen daher dringend eine mutigere Familienpolitik mit neuen rechtlichen Rahmenbedingungen, die Mütter und Väter vor Diskriminierung schützen und finanziell absichern. Dazu gehört die Erweiterung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes um ein neues Diskriminierungsmerkmal „Fürsorgeleistung“, aber auch eine Erhöhung des Elterngeldes.“

Tanja Gernet, Kommunikationsberaterin, Vizepräsidentin des Vereins Parité in den Parlamenten, Politikerin & Mutter

„Die Gläserne Decke ist für uns Frauen auf allen Ebenen und in allen Bereichen spürbar. Es gibt keine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auf politischer Ebene. Ebenso wenig sind wir in den politischen Entscheidungsgremien paritätisch repräsentiert. Und das, obwohl Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen im Grundgesetz in Artikel 3 festgeschrieben ist.“

Prof. Dr. Amrei Bahr, Juniorprofessorin an der Universität Stuttgart, Autorin und Mitinitiatorin Initiative #IchBinHanna

„Entgrenzte Arbeitszeiten, überzogene Anforderungen, ein familienfeindliches Umfeld und der Mangel an langfristigen Perspektiven benachteiligen Mütter in der Wissenschaft massiv — das ist unfair und schadet der Vielfalt in Forschung und Lehre!“

Montag 11.12.2023

Gesundheit und Zusammenleben

Teil 2: Gewalt kann jede treffen

Was schützt Mütter und ihre Kinder vor (häuslicher) Gewalt? 

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Unsere Gäste:
• Leni Breymeier MdB, Frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundesfraktion

• Anna Hansen, Betroffene und Aktivistin bei Frauen für Gewaltschutz
• Anja Lehnertz, Hebamme am Limit und Mitglied Traum(a)Geburt e.V. 


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Leni Breymaier MdB, Frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundesfraktion

„Die Gewalt an Frauen darf nicht durch Begrifflichkeiten wie "Familientragödie" oder "Ehrenmord" verschleiert werden. Nein. Das ist Mord aus Frauenhass und muss auch so benannt werden.“

Anna Hansen, Frauen für Gewaltschutz

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!  (Bertold Brecht)

Anja Lehnertz, Hebamme am Limit, Mitglied Traum(a)Geburt e.V.

 „Wenn wir Leid mindern wollen, müssen wir endlich anfangen Leid anzuerkennen.“

 

Montag 4.12.2023

Gesundheit und Zusammenleben

Teil 1: Gewalt kann jede treffen

Was schützt Mütter und ihre Kinder vor (häuslicher) Gewalt? 

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• Domenica Reddehase, Team Roses Revolution, Vorstand Traum(a)Geburt e.V.

• Christina, Hilfe für Frauen in Not, Frauenhaus Bonn e.V. 

 

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Christina,  Hilfe für Frauen in Not – Frauenhaus Bonn e.V.

 „Hilfe und Schutz sollte für alle gewaltbetroffenen Frauen und Kinder möglich sein, unabhängig von Wohnort, Aufenthaltsstatus und anderen Faktoren.“

 

Domenica Reddehase, Team Roses Revolution Deutschland und Vorstand Traum(a)Geburt e.V.

 „Das deutsche Patientenrechtegesetz gilt auch im Kreißsaal. Jede Frau verdient eine selbstbestimmte, respektvoll begleitete Geburt frei von Gewalt.“

 

Montag 20.11.2023

Gesundheit und Zusammenleben

Mama allein zuhaus?

Wie erhalten Mütter echte Unterstützung im Alltag? 

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Unsere Gäste:
• Ute Latzel, Geschäftsführerin Mütterzentrum Bad Nauheim und Mitglied im Steuerungskreis des Bundesverbands der Mütterzentren
• Dr. Christine Lemaitre, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.)
• Angela Schmidt, Geschäftsführerin „Notfallmamas"


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Ute Latzel, Geschäftsführerin des Mütter- und Familienzentrum Bad Nauheim und Mitglied im Steuerungskreis des Bundesvorstands der Mütterzentren

„Mütter brauchen Absicherung, sowohl finanziell als auch einen sicheren Wohnraum und Unterstützungssysteme betreffend, damit meine ich staatliche Maßnahmen bis hin zu einem stabilen Freundeskreis.“ 

Angela Schmidt, Notfallmamas

„Die Notfallmamas stehen für verlässliche Kinderbetreuung mit Herz, wenn Unternehmen und Eltern sie am meisten brauchen - nämlich im Betreuungsnotfall - um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.“ 

Dr. Christine Lemaitre, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.)

„Zukunftsorientierte Stadtentwicklung heißt, kinder- und familienfreundliche Angebote so einzurichten, dass auch berufstätige Väter und Mütter sie nutzen können. Da müssen wir als Gesellschaft flexibler werden.“

Montag, 2.10.2023

Gesundheit und Zusammenleben

My body, my choice – auch unter der Geburt 

Wie erreichen wir eine mütterfreundliche Geburtshilfe? 

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 Unsere Gäste:
• Juliane Beck, AK Frauengesundheit und Mitglied im Lenkungskreis „Bündnis Gute Geburt“ (@akfinfo)
• Anja Lehnertz, Hebamme (@anjalehnertz),
• Dr. Katharina Lüdemann, Fachärztin für Frauenheilkunde und Chefärztin des Klinikum Delmenhorst,
• Saskia Weishaupt, Mitglied des Bundestags, Obfrau im Gesundheitsausschuss und stv. Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
 

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Weiterführende Informationen:

Juliane Beck, AK Frauengesundheit,  Mitglied im Lenkungskreis des „Bündnis Gute Geburt"

„Die Versorgung rund um die Geburt in Deutschland ist so nicht länger tragbar: ein Ausdruck der Geringschätzung von Frauen.“


Anja Lehnertz, Hebamme am Limit, Mitglied Traum(a)Geburt e.V. 

„Artikel 6 Abs 4 des Grundgesetz: Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.“


Katharina Lüdemann, Chefärztin der Frauenklinik in Delmenhorst, AK Frauengesundheit

"Mit großer Sorge sehe ich die Entwicklung in deutschen Kliniken durch Bürokratie und Technikfixiertheit einerseits und den Personalmangel andererseits, was gute Medizin immer schwieriger macht."


Saskia Weishaupt MdB, Obfrau im Gesundheitsausschuss, Stv. Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales

 "Ein Kulturwandel in der Geburtshilfe wird dringend benötigt, weg von einer Risikozentrierung von Schwangerschaft und Geburt, hin zu einem ganzheitlichen Fokus auf selbstbestimmte Geburt."


Nächste Termine

Montag 15.4.2024

Finanzen und Soziales

Arm im Alter?

Welche politischen Entscheidungen schützen Mütter vor (Alters-) Armut?

Link zur Online-Diskussion demnächst HIER.

Montag, 20.5.2024

Finanzen und Soziales

Fairness nach Trennung und Scheidung

Was sichert Mütter nach Trennung und Scheidung sozial ab?

Link zur Online-Diskussion demnächst HIER.

Montag 17.6.2024

Finanzen und Soziales

Mütterrechte sind Kinderrechte

Was stärkt politisch die Rechte von Müttern und ihren Kindern?

Link zur Online-Diskussion demnächst HIER.

Montag 15.7.2024

Normen und Werte

Fürsorgliche Bildung

Wie vermittelt unser Bildungssystem ein zeitgemäßes Bild von Care-Arbeit?

Link zur Online-Diskussion demnächst HIER.

 

Montag 19.8.2024

Normen und Werte

Wirtschaft neu denken

Was ist weibliche Ökonomie? Welche Werte machen unsere Gesellschaft zukunftsfähig? 

Link zur Online-Diskussion demnächst HIER.

 

Montag 23.9.2024

Normen und Werte

Mütter, macht Politik!

Wie finden Mütter ihren Weg in die Politik? Wie erhalten mütterrelevante Themen (dauerhaft) politisches Gewicht?

Link zur Online-Diskussion demnächst HIER.