Initiative finden

Möchtest du aktiv werden oder bist du es bereits? Hier kannst du Mütter-Initiativen aus deiner Nähe finden oder selbst vorstellen und dafür Mitstreiterinnen gewinnen. Schreibe uns gerne an
[email protected].

Gewaltschutz für Frauen und Kinder – Mama macht Mut ne.V.

Ich heiße Nathalie Albat, 39 Jahre und Mutter von 5 Kindern. Als ehemalige Betroffene von häuslicher Gewalt und anhaltender Nachtrennungsgewalt, weiß ich um das strukturelle Problem in der Gesellschaft, bei Behörden und Gerichten. Im Zuge meiner Selbstständigkeit als Psychologische Familienberaterin und Trauerbegleiterin, haben wir den Verein Mama macht Mut e.V. gegründet. Dieser setzt auf Aufklärungsarbeit, Sensibilisierung und der Unterstützung für Frauen und ihren Kindern. Uns liegt weiter die Umsetzung der Istanbul Konvention in Deutschland am Herzen. Damit wir effektiv arbeiten können, freuen wir uns über aktive Mitwirkende. Wer den Verein passiv unterstützen möchte, kann dies mit einer Mitgliedschaft (25€ pro Jahr) tun.

Gewaltschutz geht uns alle an und Gewalt gegen Mütter ist Gewalt gegen Kinder. Seit einiger Zeit existiert eine dazugehörige Selbsthilfegruppe für betroffene Mütter im Landkreis Leipzig. Diese trifft sich einmal im Monat. Der genaue Standort erfolgt erst nach einer persönlichen Überprüfung. Für Sachsen habe ich eine Petition verfasst, die Unterstützer braucht, um als Massenpetition dem sächsischen Petitionsausschuss übergeben werden zu können.

Alle weiteren Informationen zum Verein findet ihr auf der Homepage: Mama-macht-mut
Informationen zu mir und meiner Arbeit hier.

Kontakt über Social Media :
mama_macht_mut_nev (Instagram)
Mama macht Mut ne.V. (Facebook)
@nathalie1984 und t.me/mamagibtnichtauf (Telegram)
[email protected] (Email)

Kita-Offensive Starnberg

Mein Name ist Rebecca Albat, ich bin Mutter von zwei Kindern, selbständige Unternehmensberaterin und Gründerin der Kita-Offensive im Landkreis Starnberg. 

 

In meiner ersten Elternzeit 2013 habe ich mich selbständig gemacht und die ALBATrosse HR-Beratung gegründet. Als Unternehmensberaterin begleite ich hier aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen im beruflichen Wiedereinstieg Unternehmen in der Organisations- und Führungskräfteentwicklung wie auch im Aufbau von familienfreundlichen und lebensphasenorientierten Unternehmenskulturen, Personalstrategien und nachhaltiger Personalpolitik, um Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung zum Erfolgsfaktor zu machen. 

 

Anfang 2023 habe ich die Kita-Offensive im Landkreis Starnberg als Elterninitiative gegründet. Mittlerweile sind wir über 15 gut ausgebildete und beruflich erfolgreiche Frauen und Mütter, die ihre Stimmen erheben, um für die eigenen Rechte auf Chancengleichheit und für die Zukunft unserer Kinder einzustehen. Mit der Kita-Offensive setzen wir uns für einen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Paradigmenwechsel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Chancengleichheit und Frauenförderung ein, indem wir qualitativ und quantitativ ausreichende frühkindliche Bildung und Kinderbetreuung fordern und fördern. Im Namen der Kita-Offensive waren wir als Interessensvertretung von Eltern bereits auf Einladung aller demokratischen Parteien im bayerischen Landtag in München zum Austausch und stehen auch mit dem Landrat im Landkreis Starnberg sowie Bürgermeister:innen im Dialog, um gemeinsam Lösungen zu schaffen. Wir freuen uns über viele weitere Mitstreiter:innen, die sich mit uns gesellschaftlich und politisch engagieren. 

 

Kontakt: 

Rebecca Albat 

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rebecca-albat-690563112 

 

www.albatrosse.com 

[email protected] 

 

www.kita-offensive.de 

[email protected] 

Frauennetzwerk: Femoana – Christine Gast

Mein Name ist Christine Gast, ich bin 45 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und Gründerin des Frauennetzwerkes Femoana, welches seinen Schwerpunkt in der Gleichstellung, Gleichberechtigung und der Sichtbarkeit und Stärkung von Frauen in der heutigen Gesellschaft hat.

Mit der Geburt meiner zwei Kinder fand für mich persönlich ein Umdenkprozess statt. Zuvor war ich der festen Überzeugung, dass die Gleichstellung der Geschlechter in unserer Gesellschaft ein fester und fairer Bestandteil war. Doch plötzlich änderte sich meine eigene Erfahrung und Sichtweise und ich erlebte immer wieder das Ungleichgewicht und die von der Gesellschaft und Politik als selbstverständlich akzeptierte Belastung von Müttern.

Diese Erfahrungen und mein abgeschlossenes Soziologiestudium bewegten mich dazu, mein eigenes Netzwerk für Frauen zu gründen und meinen Schwerpunkt in die Bereiche Gleichstellung und Gleichberechtigung zu setzen. Ich schreibe selber Beiträge, führe Interviews mit vielen verschiedenen
Frauen, halte Vorträge und Workshops und informiere mit meinem eigenen Online-Magazin. Mein Ziel ist es, Frauen mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen, sie zu stärken, anderen Frau Mut zu machen und ihnen eine Stimme zu geben, damit sie endlich gehört werden. Denn Frauen und ganz besonders
Mütter sind viel zu leise und ertragen still die einseitig verteilten Belastungen, die mit einer Familie entstehen.

Neben der Stärkung und Sichtbarkeit von Frauen arbeite ich zusätzlich mit Gleichstellungsbeauftragten und Unternehmen zusammen und versuche diese für die Schwerpunkte meiner Arbeit zu sensibilisieren und zu motivieren. Gleichstellung und jede Änderung in diesem Bereich muss als gesamtgesellschaftliche Leistung gesehen werden und wir brauchen die kollektive
Kraft und den Willen für eine wirkliche Veränderung und Verbesserung.

Kontakt:
Christine Gast
www.femoana.de
[email protected]
femoana.christine_gast (Instagram)
christine-gast (LinkedIn)

Gerechte Hinterbliebenenrente - Inga Krauss

Ich bin Inga Krauss, 1976 geboren und seit Januar 2017 mit zwei Jungs verwitwet. Die letzten 10 Jahre waren wohl die schwersten Jahre in meinem Leben – Anfang 2024 wird mein Buch über meine Geschichte veröffentlicht. In meinem Fall hat 4 Jahre andauernde Krankheit große Existenzängste ausgelöst, meinen Selbstwert extrem geschädigt und ein wahnsinnig großes Sicherheitsbedürfnis zum Vorschein kommen lassen.

 

Wenn der Partner stirbt, bricht oft das Haupteinkommen der Familie weg. In mehr als 80% der Fällen stirbt der Mann zuerst und mehr als 70% der Familien in der sogenannten klassischen Aufteilung. 80% der Frauen werden irgendwann Mütter und wieder 80% der Mütter steigen (spätestens) beim zweiten Kind aus der Vollzeitbeschäftigung aus (Quellen: Deutsche RV und Nina Gillmann , Podcast 50/50). Die Hinterbliebenenrente als Unterhaltsersatzleistung kann – ausgelöst durch einen frühen Tod in der Lebenserwerbseinkommensmitte – die massive Einkommenslücke oft nicht ansatzweise ausgleichen oder auffangen.

 

Für Hinterbliebene gibt es deutschlandweit keine umfassende Beratungsstelle und viele Fragen bleiben leider oft offen. Dafür habe ich meine Initiative „Gerechte Hinterbliebenenrente“gegründet. Einst gegründet, um gemeinsam für gesetzliche Änderungen zu kämpfen, ist der Facebook Auftritt heute die einzige und damit auch die größte Plattform für finanzielle Fragen rund um die HinterbliebenenRente – für Betroffene und Interessierte.

 

Nach wie vor kämpfe ich u.a. mit Petitionen an den Deutschen Bundestag für gesetzliche Verbesserungen für Hinterbliebene (z. B. die Angleichung der Hinzuverdienstgrenze an den notwendigen Selbstbehalt oder den Wegfall der Versteuerung der Halbwaisenrente). Auf meiner Webseite gibt es umfassende Informationen zu Witwenrente, Erziehungsrente, Halbwaisenrente, Unterhaltsvorschuss, Immobilien bei Bezug von HinterbliebenenRente, Steuern und nicht zuletzt den #gendersurvivorsgap. Was das genau ist könnt ihr am besten direkt nachlesen!

 

Kontakt: www.verwitwet-alleinerziehend.de

FB: GerechteHinterbliebenenRente

Facebook Gruppe: https://www.facebook.com/groups/995350283999376

Instagram: gerechte_hinterbliebenrente